Archiv der Kategorie: Videospiele

Es war einmal in Kyoto… „Kyoto Olympia“

Nahezu jedem Spieler sind Begriffe wie „Club Sega“, „Sega Hi-Tech-Land“ geläufig. Dabei handelt es sich um Spielhallen die von Sega betrieben wurden. „Konami Circo Porto“, „Taito We’ll Talk“, „Neo Geo Land“ oder „Namco Carrot“ sind dann schon eher was für Eingeweihte. In den 1980ern und 1990er Jahren war es allerdings nicht unüblich das Unternehmen, die Arcadespiele produziert haben, in Japan auch eine entsprechende Spielhalle betrieben haben. Sogar kleinere Firmen wie FACE oder Video System (u.A. Sonic Wings) betrieben einzelne Spielhallen.

Eine Stage aus „TMNT Tournament Fighters“ beinhaltet als Easter-Egg einen Verweis auf die von Konami betriebenen Circo Porto Spielhallen
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Genso Museum im Umeda Daimaru Dept. Store in Osaka

Zum 30. Serienjubiläum von Genso Suikoden konnte man zwischen dem 17. Februar und dem 09. März 2026 im Daimaru Department Store in Umeda (Osaka) ein „Museum“ besuchen. Ich war glücklicherweise in besagtem Zeitraum vor Ort und habe die Ausstellung besucht, in welcher es neben Originalzeichnungen und Konzepten, auch lebensgroße Statuen der Charaktere, sowie Requisiten wie Waffen und Kleidung der Figuren zu bestaunen gab.

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Worldwide Gamerooms: Japan – Maus-Café

Seit vielen Jahren schwebt mir der Gedanke im Kopf, dass ich gerne die Zimmer von anderen Sammlern vorstellen möchte. Ich möchte besondere Sammlungen und Orte würdigen und Leuten zugänglich machen. Ursprünglich wollte ich diesen Plan als eine gedruckte Publikation umsetzen, aber wie es so ist kam es bisher nicht über die Entwurfsphase hinaus. Ich nutze daher meinen Blog, um diese besonderen Sammler zu würdigen.

Ein Zimmer spiegelt auch immer einen Teil der Persönlichkeit des Bewohners wieder und uns alle eint die Leidenschaft für Spiele. Den Auftakt macht das Zimmer eines Freundes von mir aus Japan, der Online unter dem Namen „Maus“ bekannt ist.

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Götzendiener – Princess Maker Gaiden?

Das Coverartwork ist herrlich und wurde von Gainax Gründungsmitglied und Princess Maker Creator Takami Akai illustriert.

Deutsche Namen und Titel in japanischen Spielen mit Fantasy- oder industriellen* Setting sind für geübte Videospieler zunächst einmal nichts Neues, tauchen deutsche Begriffe doch öfter mal in japanischen Videospielen auf. Götzendiener ist ein isometrisches Action-Adventure, das von dem renommierten Anime- und Game-Studio GAINAX in Zusammenarbeit mit Studio Alex (u.A. Lunar: Eternal Blue) entwickelt wurde.

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New York Demon Story – Sword Maniac / X-Kaliber 2097

Sword Maniac, in Europa besser bekannt als X-Kaliber 2097, war in den 90ern mein erstes 2D-Actionspiel und mein erster Kontakt mit dem Cyberpunk-Thema. Ich habe mir das Spiel damals von einem Freund ausgeliehen und war fasziniert – von der Stadt Neo New York, den Charakterdesigns, die in schön gezeichneten Zwischensequenzen visualisiert wurden, und der treibenden Technomusik von Psykosonik. Diese ersetzte in der europäischen Version den leicht funkigen Soundtrack von Hitoshi Sakimoto.

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Sega Ages Memorial Selection Vol. 2: Sindbad Mystery

Sindbad Mystery ist ursprünglich 1983 in der Spielhalle erschienen. Zu dieser Zeit waren sogenannte „Maze-Games“ eines der populärsten Genres und Titel wie Mr. Do (Universal), Pac-Man (Namco) oder Pengo (Sega) waren da sicherlich bekanntere Vertreter. Begründet wurde das Genre allerdings von dem eher unbekannteren Titel Heiankyo Alien (Denki Onkyō) aus dem Jahr 1979. Die Titel dieses Genres zählen somit, genau wie die Shooting Games, zu den Urvätern der Spielhalle bzw. der Computerspiele überhaupt.

Die alten 80er-Jahre-Flyer für Arcadespiele finde ich einfach wunderbar.
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Quick & Dirty: Golden Axe III

Golden Axe, Rastan Saga, Cadash – das Barbaren-Setting ist wie geschaffen für 2D-Actionspiele. Golden Axe war 1989 ein Hit in den Spielhallen, und nach einer recht frühen Portierung im selben Jahr für das Mega Drive gab es – ähnlich wie bei Capcoms Final Fight – zwei konsolenexklusive Nachfolger.

Das japanische Artwork, illustriert von Sohhei Oshiba ist stark von Boris Vallejo inspiriert
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Wasser Marsch! Human Panic Soft 2: The Firemen

An einem sonnigen Tag in den 1990er Jahren fuhr ich mit meinem Vater zum Hertie am Hallschen Tor in Berlin-Kreuzberg. Wir beide holten uns jeweils ein neues Spiel. Ich weiß noch, mein Vater kaufte für sich NHL ’95 für den Sega Mega Drive und ich suchte mir Batman & Robin für Super Nintendo aus. Damals fiel mein Blick jedoch bei Hertie noch auf ein anderes Spiel in den Vitrinen: The Firemen. Mich sprach damals vorallem das Artwork des Covers an und die Feuerwehr ist für Kinder ja sowieso cool.Einige Jahre später, in den frühen 2000ern, kam mir dieses Spiel plötzlich wieder in den Sinn und dank Emulation konnte ich all die Spiele ausprobieren, die ich früher nur vom sehen her kannte. The Firemen spielte ich damals direkt in einem Rutsch durch.

„Panic Soft 2: The Firemen“: Der Output von Human Entertainment war meiner Meinung nach bemerkenswert kreativ und bescherte uns teils ungewöhnliche Spiele. Die Human Creative School hatte daran sicherlich einen großen Anteil, waren Titel wie Septentrion und The Firemen doch Ergebnis von Schülern. Die Schule war die weltweit erste Schule, die sich auf die Ausbildung von Gamedesignern spezialisiert hatte.
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Sind wir allein im Weltraum? Uchuu Daisakusen Chocovader Contactee

Im Jahre 2001 unternahmen die Chocovader in Japan einen Invasionsversuch in Form von kleinen Capsule-Toys, hergestellt von TOMY. Dabei handelte es sich um Abbildungen von Außerirdischen, die auf „echten Berichten“ über Begegnungen der dritten Art basierten und mit Einflüssen aus Folklore und Popkultur vermischt waren.

Die erste Serie der Figuren, die 2001 in Japan herausgegeben wurden. Insgesamt wurden 52 verschiedene Figuren, gegliedert in 4 Sets, veröffentlicht.
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Quick & Dirty: Metal Fist* alias Fighting Force

Fighting Force – für viele Spieler in Deutschland wird das wohl einer der ersten 3D-Brawler gewesen sein. Von deutschen Playstation-Nostalgikern hört man jedenfalls immer nur gutes und Gerüchten zufolge sollte das Spiel ursprünglich als Streets of Rage 4 erscheinen. Unstimmigkeiten bezüglich der Exklusivität des Titels führten jedoch zwischen SEGA und Core Design dazu, dass sich SEGA aus dem Deal zurückgezogen hat.

Ich lernte das Spiel um 1998 herum durch eine Demo aus einem Playstation Magazin kennen. Wir haben diese Demo sehr oft (durch)gespielt und so im Nachhinein war das Schöne an dieser Demo, dass es sehr kurz war. Damals hatten wir, nachdem wir die Demo ausgiebig gespielt hatten, kein großes Verlangen nach dem vollen Spiel gehabt.

Das Beste an dem Spiel dürfte das Artwork der japanischen Version sein.
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